Letzte Woche waren unsere Data Analysts Philipp und Denise beim Forum für Fernerkundung und Copernicus bei der ESA in Darmstadt.
Ein besonderer Veranstaltungsort, an dem wir mit eigenen Augen sehen konnten, welche Arbeit hinter den Daten steckt, die wir täglich nutzen: Im ESOC werden Satelliten überwacht, Umlaufbahnen berechnet, Daten korrigiert. Faszinierend für uns waren auch die Kontrollräume und Zwillinge der Copernicus-Satelliten (vor Sentinel-2 haben wir sogar posiert, siehe Foto;)).
Das Copernicusprogramm wird erweitert und auch einige kommerzielle Anbieter von Satellitendaten waren vor Ort. Und die Daten sind gefragt! Das äußert sich zum Beispiel darin, dass Vertreter von 5 Bundesministerien anwesend waren, die Fernerkundungsdaten in den Bereichen Verkehr, Umwelt, Landwirtschaft, Inneres und Klimaschutz nutzen.
Umso wichtiger sind Unternehmen wie wir, die den Wert dieser Daten auch für Nicht-Fernerkundler:innen zugänglich machen. So zum Beispiel mit unserem Projekt zur Erkennung von Zuckerrübenkrankheiten auf Basis von Hyperspektraldaten, das wir in der Postersession vorgestellt haben (siehe Projektbeschreibung).
Auch auf kommunaler Ebene finden Satellitendaten verstärkt Einsatz: z.B. für das Baumkataster in Wuppertal oder die Erfassung von Entwässerungsgräben in Hamburg.
Für uns war das Forum eine gute Mischung aus Fachvorträgen und persönlichem Austausch. Vielen Dank an die Veranstalter Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, die diese wertvolle Plattform ermöglichen!